DNV-Touristik GmbHHeubergstraße 21
70806 Kornwestheim Tel.: 07154.131830
Fax: 07154.131833
info@dnv-tours.de
|
Vorschlag für eine einwöchige Bootstour
Von Piaski zur Schleuse Gruzianka, wo die Boote auf das 90 cm niedrigere Niveau des Jez. Nidskie [Niedersee] geschleust werden. Sie unternehmen einen Bummel durch Rucianne Nida zum Yachthafen.- Schiffsfahrt zum „Revier der Galinden“, einem Stamm heidnischer Pruzzen, die in den Wäldern der Puszcza Piska [Johannisburger Heide] ihr Unwesen treiben. In einer rustikalen Hotelanlage genießen Sie den ungewöhnlichen Ort bei einem Kaffee oder einem frischen Bier.
- Per Rad erreichen Sie den Wildpark Kadzidlowo, wo viele der in Masuren heimischen Tierarten in weitläufigen Gehegen gezeigt werden, darunter Wisent, Elch, Wolf, Hirsch sowie Kranich und Storch.
- Schiffsfahrt nach Wiebrza [Spirding] und Besuch der Biologischen Station Popielno. Hier wird das urzeitliche Tarpanpferd rückgezüchtet und in den umliegenden Wäldern ausgewildert.
- Bei einem Ausflug über den Jez. Sniardwy [Spirdingsee] umrunden Sie die Insel Teufelswerder, auf der Friedrich der Große eine Festung errichten ließ, deren Mauern heute geschleift sind.
- Mikolajki [Nikolaiken] ist als Hafenort ein beliebter Seglertreff und bekannt durch den Stinthengst, einen Fischkönig, der an einer Brücke angekettet ist. Souvenirgeschäfte, Hafenbars und Restaurants vermitteln ein mediterranes Flair. Im Ort befinden sich das Dönhoff-Gymnasium und die größte Hotelanlage Polens, die mit dem Tropicana-Erlebnisbad, Golfanlage, Reiterhof und Tennisplätzen auch externen Besuchern offen steht.
- Das Naturschutzgebiet am Lucknainer See erreichen Sie per Rad. Es ist Brutplatz für mehr als 1.000 Höckerschwäne, die von weitem an Lotosblüten erinnern.
- In Ryn [Rhein] erinnert eine Burg des Deutschen Ritterordens, die jüngst zu einem mondänen Hotel umgebaut wurde, an die Besiedlung Masurens im Mittelalter.
- Per Rad erreichen Sie das Wallfahrtskloster Swieta Lipka [Heiligelinde], ein barockes Kleinod inmitten der masurischen Wildnis und bekannt für sein Orgelspiel mit den beweglichen Figuren.
- Die „Fünf-Seen-Route“ führt nach Rydzewo [Rotwalde], wo der Besuch der kleinen Dorfkirche und des gemütlichen Restaurants „Zum Schwarzen Schwan“ einen Besuch lohnt. Einzelne Bereiche sind mit Möbeln und Bildern aus ostpreußischer Zeit eingerichtet und erinnern an Omas „gute Stube“.
- Gizycko [Lötzen] ist ein weiterer wichtiger Hafenort. Er liegt am Durchgangskanal, der den Jez. Niegocin [Löwenthinsee] mit dem nördlich gelegenen Jez. Kisajno [Kissainsee] verbindet. Die strategisch günstige Lage veranlasste schon den Deutschen Orden, dort eine Burg zu errichten und später bauten die Preußen dort eine mächtige Festung, die mit einem Museum zum Besuch einlädt. Über den Stadtkanal führt eine regelmäßig per Hand betriebene Drehbrücke, die letzte ihrer Art in Polen.
- Per Rad geht es zur Wolfschanze dem ehemaligen Führerhauptquartier und heute Gedenkstätte an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944.
Vorschlag für eine zweiwöchige Bootstour
In Ergänzung zur einwöchigen Tour bieten sich folgende Besichtigungen und Unternehmungen an: - Die unter Naturschutz stehende Komoraninsel liegt inmitten des Jez. Dobskie und bietet während der Brutzeit ein grandioses Spektakel. In der Kolonie geht es lebhaft zu, wenn hunderte der schwarzen Wasservögel ihre Jungen aufziehen. Die vom Kot abgestorbenen Bäume bilden eine skurrile Kulisse gegen den Horizont.
- Schloss Steinort war einst im Besitz des Grafen Lehndorff, der zum Kreis der Widerstandskämpfer zählt. Neben den Gebäuden ist vor allem der frühere Park mit seinen 300 Jahre alten Eichen sehenswert. Der nahe Hafen ist heute eine beliebte Anlegestelle und Seglertreff.
- In Wegorzewo [Angerburg], wo die Route der Weißen Flotte endet, befindet sich eine weitere Ordensburg. Der Hafen lädt zu einem Radausflug in Richtung Kaliningrad, dem früheren Königsberg ein, dessen Grenze nur wenige Kilometer von hier verläuft.
- Noch zu deutscher Zeit hat man begonnen, den sog. Masurenkanal zu bauen. Er lädt zu einer Besichtigung der mächtigen Schleusen ein, die z.T. bis heute funktionieren und den Wasserweg zur Ostsee über den Pregel bei Königsberg regulieren sollten.
- Im Gegensatz zum Führerhauptquartier wurden die Bunker des OKW (Oberkommando der Wehrmacht) nicht gesprengt. Die Anlage grenzt unmittelbar an die Ufer des Jez. Mamry [Mauersee], des zweitgrößten masurischen Sees.
- In Srokowo [Dengfurth] befindet sich eine Kirche aus dem 15. Jh. und ein Bismarckturm. Dem nahen Jeglawki setzte der hier geborene Arno Surminski mit seinem „Jokehnen“ ein literarisches Denkmal und das Schloss war Sitz eines der großen ostpreußischen Güter.
- In Wojnowo [Eckerstdorf] lohnt eine Radtour zum russisch-orthodoxen Philipponenkloster. Die sog. Altgläubigen waren aus Russland geflüchtet und gründeten, nachdem sie im toleranten Ostpreußen eine neue Heimat gefunden hatten, mehrere Dörfer, in denen sie bis heute ihren Glauben pflegen.
- Ostpreußen war berühmt für seine Pferde, vor allem Trakehner wurden hier gezüchtet. Das Gestüt Ferenstein kann man bei einem Radausflug nach Galkowo sehen. In der Nähe wurde das alte Jagdhaus aus Steinort wieder aufgebaut. Das eindrucksvolle Holzgebäude lädt zur Einkehr und zum Besuch des „Salon Marion Dönhoff“ ein.
- In Ketrzyn, dem früheren Rastenburg, befindet sich neben der Ordensburg eine Wehrkirche, in der man ein Gemälde von Lukas Cranach bewundern kann.
» Stützpunkt und Anreise
» Bootstypen
» Preise und Leistungen
|